Bilder: DRK OV St. Georgen e. V.…
Von 1901 bis 2026

Eine kurze Geschichte des Roten Kreuz St. Georgen

Bild: Gründungsmitglieder / DRK OV St. Georgen e. V. / Archiv

Die Anfänge als Sanitätskolonne

Am 21. Februar 1901 fand im Gasthaus "Deutsches Haus" die Gründung der Sanitätskolonne des damaligen Militär-Vereins St. Georgen statt. Treibende Männer zur Gründung dieser Kolonne waren der St. Georgener Arzt Dr. Oskar Wintermantel und der Fabrikant Tobias Bäuerle, der Vorsitzende des Militärvereins. 

Sofort nach der Gründung wurden mit der Unterrichtung der Mitglieder in Erster-Hilfe und Krankentransport begonnen. Aus den Berichten über die folgenden Hauptversammlungen der Kolonne ergibt sich, das ständig eine Vielzahl von Erste-Hilfe-Leistungen, Transporten in Krankenhäuser und Wachen bei verschiedenen Veranstaltungen durchgeführt wurden.

Mobilität und Einsatzfahrzeuge

Die Transportmittel, die dem Roten Kreuz St. Georgen damals zur Verfügung standen, waren äußerst bescheiden.

Die Motorisierung hat sich erst allmählich nach dem 1. Weltkrieg durchgesetzt.

  • 1901
  • 1961
  • 2001
  • 2026
Eine DRK-Helferin und der Bunkerverwalter des Luftschutzbunkers in Berlin-Tempelhof prüfen die Liste mit den Namen der Anwesenden, 1941 (Stenner / DRK)

Die dunkelste Stunde

Das 3. Reich ab 1933 veränderte die Struktur des Roten Kreuzes in ganz Deutschland. Es wird zentralisiert, straff militärisch geführt und dem herrschenden politischen System unterstellt. Das Aufgabengebiet der Rotkreuzhelferinnen und -helfer hat sich jedoch inhaltlich nicht verändert. 

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges und der Naziherrschaft wird das Rote Kreuz durch die Alliierten verboten, da sie dieses als Teil der ehemaligen Wehrmacht ansah. Das Rote Kreuz verliert dadurch auch den Schutz der Genfer Konvention und viele Helfer kommen in Kriegsgefangenschaft.

Erst ab 1946 wird von der damaligen französischen Besatzungsmacht die Neugründung des jetzt ganz zivilen Badischen Roten Kreuzes wieder erlaubt. Damit kann die Rot-Kreuz-Bereitschaft St. Georgen wieder neue entstehen.

In den folgenden Jahren bis heute, erfolgte ein weiterer kontinuierlicher Aufbau entsprechend der sich ständig ändernden Erfordernissen der Rotkreuzarbeit. Dafür, dass hier keine Einbrüche entstanden, war die stetige Bereitschaft vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer verantwortlich.

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