SCHWARZWALD-BAAR-KREIS. Am heutigen Sonntag-Nachmittag kam es im ganzen Landkreis zu einem großflächigen Stromausfall. Dieser zeigte deutlich, wie schnell es zu Einschränkungen im Alltag kommen kann und wie wichtig elektrische Infrastruktur für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ist. Deutlich wurde dies insbesondere, da unter anderem die Notrufnummer [112] und auch die Netzleitstellen der Energieversorger zeitweise überlastet waren.
Wie sich Bürgerinnen und Bürger in einem solchen Fall verhalten sollen und welche persönliche Vorsorge getroffen werden kann, dazu hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) im Jahr 2025 eine rundum erneuerte Empfehlung veröffentlicht.
- Ruhe bewahren!
In den meisten Fällen, wie auch zuletzt, sind Stromausfälle zeitlich begrenzt. - Notruf nur bei akuter Gefahr!
Bei einem andauernden Stromausfall werden auch in St. Georgen die Gerätehäuser der Feuerwehr besetzt. Sollte bspw. das Mobilfunknetz ausfallen, können Notrufe dort gemeldet und abgesetzt werden. - Verlässliche Informationen erkennen!
In unklaren Situationen kommt es schnell zu falschen Informationen, besonders auf den sozialen Netzwerken verbreiten sich diese schnell. Entsprechend muss immer geprüft werden, ob diese Informationen verlässlich sind. Gesicherte Hinweise findet man in den lokalen Medien, wie Radio und Zeitung oder den offiziellen Kanälen der Polizei, Feuerwehr, Stadtverwaltung und den Energieversorgern.
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Als kleiner Überblick empfiehlt das BBK unter anderem die Bevorratung von Lebensmitteln und Wasser für drei bis zehn Tage (2L pro Person/pro Tag) aber auch Taschenlampen mit Ersatzbatterien, mindestens eine Powerbank ein batteriebetriebenes Radio, Kerzen und ein Feuerzeug. Weitere Anpassungen der Vorräte an die besonderen Bedürfnisse der einzelnen Bürgerinnen und Bürger wie Medikamente oder auch Babynahrung und Windeln können individuell vorgenommen werden. Es empfiehlt sich diese regelmäßig zu überprüfen und anzupassen.
Wer für einige Tage vorbereitet ist, kann sich und seine Familie selbst versorgen und hilft gleichzeitig, die Einsatzkräfte zu entlasten. Denn diese benötigen im Einsatzfall immer ein gewisses Maß an Zeit: Informationen und Handlungsempfehlungen werden natürlich so schnell wie möglich an die Bürgerinnen und Bürger herausgegeben.
