St. Georgen / Villingen-Schwenningen. Einmal den Alltag einer Einsatzkraft erleben? Genau diese Möglichkeit bot die diesjährige 24-Stunden-Übung des Jungendrotkreuzes im DRK Kreisverband Villingen-Schwenningen e.V. Über einen ganzen Tag hinweg erwarteten die Kinder und Jugendlichen zahlreiche realitätsnahe Einsatzszenarien, die sie gemeinsam mit verschiedenen Partner-Hilfsorganisationen bewältigen mussten.
Bereits am Samstag staden mehrere abwechslungsreiche Stationen auf dem Programm. Gemeinsam mit der DLRG mussten am Vorderen See in Villingen-Schwenningen eine gerettete Person medizinisch weiterversorgt werden. An der Kreisgeschäftsstelle wartete ein Trageparcours auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, bevor in Mönchweiler gemeinsam mit dem Helfer vor Ort-Dienst eine gestürzte Person mit Schwindel versorgt werden musste.
Das größte Einsatzszenario fand am Romäusturm gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Villingen statt. Dort galt es, zahlreiche betroffene und verletzte Personen nach einem simulierten Brandereignis zu versorgen. Während die Jugendfeuerwehr die Menschen rettete und den Brand bekämpfte, übernahmen die Einsatzgruppen des Jugendrotkreuzes die medizinische Versorgung der Betroffenen.
Auch in der Nacht blieb es nicht ruhig. Ein Sucheinsatz gemeinsam mit der DRK Rettungshundestaffel Villingen-Schwenningen unterbrach die kurze Nachtruhe, bevor es am Sonntagmmorgen mit weiteren Übungen weiterging. Nach einer Führung durch die Integrierte Leitstelle mussten an der Kreisgeschäftsstelle erneut verschiedene Einsatzlagen abgearbeitet werden. Außerdem erhielten die Jugendlichen beim THW interessante Einblicke in die Arbeit des Technischen Hilfswerks.
Vor allem stand aber an diesem Wochenende der Spaß im Mittelpunkt. Die 24-Stunden-Übung bot den Jungdlichen die Möglichkeit, gemeinsam spannende Erfahrungen zu sammeln, neue Eindrücke zu gewinnen und den Zusammenhalt innerhalb der Gruppen zu stärken. Wir hoffen, dass alle Beteiligten auf ein ereignisreiches und unvergessliches Wochenende zurückblicken können.
